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AZE SHOP - Batterien Infos


Die haushaltsüblichen Größen der Batterien

AAA, auch als Micro Batterie bezeichnet.
AA, auch als Mignon Batterie bezeichnet.
C, auch als Baby Batterie bezeichnet.
9V, auch als E-Block bezeichnet.
D, auch als Mono Batterie bezeichnet.
Hinweis: Alle Hyperlinks führen zu weiterführenden Artikeln in Wikipedia
Die bekanntesten Energieträger in den Batterien

Alkali Alkalische Zellen liefern Strom aus der chemischen Reaktion mit Braunstein. Diese Batterien entsprechen dem heutigen Standard für Geräte aller Art. Es gibt sie in unterschiedlichen Leistungskategorien.
Zink-Kohle Zink-Kohle-Zellen liefern Strom aus der chemischen Reaktion von Kohle und Zink. Sie waren früher der Standard, sind heute aber durch die Alkali Batterie weitgehend verdrängt. Die Lebensdauer beträgt auch nur etwa ein Drittel von einer Alkaline.
Lithium Lithium-Zellen haben den Grundstoff Lithium als Energieträger. Sie eignen sich besonders für hohen Energiebedarf bei geringer Selbstentladung, sowie bei extremen Temperaturen.
Zink-Luft (Air)
in Hörgeräten
Zink-Luft-Zellen liefern Strom aus der Reaktion zwischen Zink und der Umgebungsluft. Diese Knopfzellen werden in Hörgeräten verwendet und reagieren innerhalb einiger Minuten mit der Luft, sobald die Folie auf der (mit kleinsten Löchern gespickten) Batterie abgezogen wird. Erst dann haben Sie auch ihre volle angegebene Spannung von 1,4 Volt.
Silberoxid Der Grundstoff Silberoxid findet vorwiegend in Knopfzellen Anwendung. Diese eignen sich für kontinuierliche Stromabgabe auf kleinstem Raum und über lange Zeit, wie z.B. in Armbanduhren.
Nickel-Cadmium
Nickel-Metallhydrid
Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Verbindungen werden in wiederaufladbaren Rundzellen (Akkus) verwendet. Allerdings werden über kurz oder lang (außer für Werkzeugmaschinen) keine Ni-Cd Akkus mehr hergestellt, so dass zur Zeit auf dem Markt schon fast nur noch Ni-MH Akkus erhältlich sind.
Wichtige Tipps für den Umgang mit Batterien

Welche Batterie
für welches Gerät?
Bitte lesen Sie die Informationen in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Gerätes. Dort finden Sie auch die Bezeichnung der für dieses Gerät notwendigen Batterien. Außerdem steht das auch Kleingedruckt auf den entnommenen leeren Batterien.
Markenbatterien? Bei Batterien sollte man sich für die etwas teureren Alkaline oder Lithium Markenbatterien entscheiden, da diese eine dauerhafte und lang anhaltende Energieleistung garantieren und auch bei kurzfristigen Energiespitzen (wie z.B. beim Blitz) nicht schlapp machen. Außerdem wird in diversen No-Name-Batterien meist noch die vor 10 bis 20 Jahren verwendete Zink-Kohle Technologie verkauft, bzw. werden im Billigbereich oft auch Akaline Batterien mit geringer Kapazität angeboten.
Wie werden die Batterien eingesetzt? Achten Sie darauf, dass die Batterien immer polrichtig eingesetzt werden: Die richtige Position von Plus- und Minuspol können Sie in der Ladeschale des Gerätes erkennen.

Werden Batterien falsch eingesetzt, besteht hohe Auslaufgefahr!
Lassen sich Batterien kombinieren? Verwenden Sie immer nur Batterien einer Leistungsklasse,
z.B. nur Alkaline oder nur Lithium
Tauschen Sie immer alle Batterien gleichzeitig aus.
Mischen Sie keine gebrauchten mit neuen Batterien.
Vermeiden Sie den Kurzschluss der Batterien.
In allen Fällen besteht erhöhte Auslaufgefahr!
Können Batterien im Gerät bleiben? Batterien sollten aus Geräten entfernt werden, wenn diese längere Zeit nicht verwendet werden, z.B. Foto, Blitz, etc., dadurch vermeiden Sie die Entladung durch evtl. in den Geräten vorhandene Kriechströme.
Auch aus Taschenlampen sollte man die Batterien entfernen, da diese durch oft wechselnde Temperaturen (z.B. im Auto) und bei erhöhter Luftfeuchtigkeit korridieren können.
Wofür gibt es unterschiedliche Spannungen? Unterschiedliche Systemanforderungen verlangen nach unterschiedlichen Spannungen, die in Volt angegeben werden.
Die meisten Rundzellen Batterien haben 1,5 V (Akkus nur 1,2 V).
Hörgerätebatterien liegen bei 1,4 Volt (nach abziehen der Folie).
Achten Sie auf die Angaben in Ihrer Bedienungsanleitung.
Wie lagern Sie Batterien richtig? Die beste Temperatur ist zwischen 10ºC und 25ºC an einem trockenen Ort. Also bei Zimmertemperatur.

Setzen Sie Batterien nicht Temperaturen über 50ºC aus
(z.B. im Sommer im Auto). Kurze Lebensdauer!

Auch Temperaturen unter 
5ºC verkürzen diese Lebensdauer.

Ungefähre Lagerfähigkeit der Batterien, ohne nennenswerten Qualitätsverlust bei richtiger Lagerung:

Zink-Kohle Rundzellen ca. 2 Jahre
Alkalische Knopfzellen ca. 2 Jahre
Silberoxid Knopfzellen 2 bis 3 Jahre
Zink-Luft Knopfzellen 2 bis 4 Jahre
Lithium Knopfzellen ca. 4 Jahre
Alkalische Rundzellen 4 bis 6 Jahre
Lithium Rundzellen 8 bis 10 Jahre

(unverbindliche Angaben zur Mindesthaltbarkeit)
Können Batterien aufgeladen werden? Alle Batterien sind grundsätzlich nicht für die Wiederaufladung bestimmt. Es besteht die Gefahr, der Explosion.
Nur wiederaufladbare Akkus, die ausdrücklich als solche gekennzeichnet sind, können aufgeladen werden.
Schwache Batterien? Verbrauchte Batterien immer sofort aus dem Gerät entfernen, sonst besteht Auslaufgefahr.
Wann sollten Sie Akkus benutzen? Wenn Sie häufig Geräte einsetzen die viel Strom benötigen (z.B.  Display, Motor einer Digitalkamera oder in schnurlosen Telefonen) und keine Probleme mit der Einschränkung durch die stationäre Gebundenheit beim Aufladen haben. Akkus können 500 bis 1000x wiederaufgeladen werden, vorausgesetzt Sie haben ein sehr gutes, prozessorgesteuertes Ladegerät mit Einzelschachtüberwachung.

Achtung: Akkus haben eine geringere Spannung (1,2 Volt) und Kapazität und funktionieren deshalb nicht in allen Geräten. Sie entladen sich außerdem auch ohne Nutzung selbst.
Deshalb nicht geeignet für Fernbedienungen, Taschenlampen, Uhren, Wecker und alle Verbraucher die nur seltenen oder geringen Strombedarf haben.

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